World Money Realtime

 World Money:
  Homepage
  Online-Shop
  Impressum
  Aktuelles

 Software:
  WM-Mobile 
  World Money 9

  World Money RT 6.0


     Übersicht
     Wertpapieranalyse
     Chartanalyse
     Indikatoren
     Filter und Listen
     Watchliste
     Nachrichtenticker
     Depotverwaltung
     Assistenten
     Funktionsumfang
     Technische Daten
     Versionen-Vergleich
     Datenabonnements
     Demoversion
     Pressestimmen

 Weitere Produkte:
  Software
  Kurse
  Bücher

 Produkte >> Software >> World Money Realtime >> Indikatoren

World Money® 6.0 Realtime World Money® Realtime

Neu implementierte grafische Indikatoren zur Wertpapieranalyse

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück     weiter zur nächsten SeiteNeue grafische Indikatoren






Die neuen Indikatoren in World Money® 6.0 Realtime:

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Average Directional Movement Index (ADX)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der ADX ist eine einfache Glättung des DMI-Indikators und wurde von Welles Wilder 1978 vorgestellt. Der ADX ist der bekannteste Indikator zur Berechnung der Trendintensität. Während der ADX zwar die Trendintensität mißt, unterscheidet er aber nicht die Trendrichtung. Daraus folgt: Ein steigender ADX zeigt den Beginn eines Trends oder eine Erhöhung der Trendintensität an, aber nicht die Trendrichtung. Ein fallender ADX zeigt das Ende eines Trends oder eine Erniedrigung der Trendintensität an, aber nicht die Trendrichtung.

Interpretation:
Je höher der ADX, desto höher ist die Trendintensität und desto stärker ist der zugrunde liegende Trend.
Hinweis: Solange der ADX steigt, sollte auf den Einsatz von Oszillatoren verzichtet werden. Der ADX kann als Filter zwischen Oszillatoren und trendfolgenden Indikatoren eingesetzt werden.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Aroon Oscillator (AroonOSC)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der Aroon Oscillator wurde aus dem Aroon Up/Down Indikator abgeleitet.

Interpretation:
Ein Aufwärtstrend kann angenommen werden wenn der Aroon Oscillator über seiner Null-Linie liegt, während ein Wert unter Null bearish ist.
Wie bei allen Oscillatoren kann sich die Suche nach Divergenzen lohnen.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Aroon Up/Down   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Tushar Chande veröffentlichte seinen Aroon-Indikator in seinem ersten Buch "The New Technical Trader" 1994. Da der Aroon ein trendbestimmender Indikator ist, ist er bestens dafür geeignet Trendphasen und Trendwechsel anzuzeigen.

Interpretation:
Ein Aufwärtstrend wird mit einem Aroon-Up und ein Abwärtstrend mit einem AroonDown über 70 angezeigt.
Im Aufwärtstrend liegt der Aroon-Up über dem Aroon-Down, während im Abwärtstrend sich der Sachverhalt verkehrt.
Sobald ein Crossover der Aroon-Linien vorliegt kann es zu einem Trendwechsel kommen.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Commodity Channel Index (CCI)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der Commodity Channel Index (CCI) wurde von Donald Lambert entwickelt. Ziel war es, Anfang und Ende von Rohstoffzyklen feststellen.
Der CCI berechnet einen Wert, der den Abstand zum GD misst. Ab einem gewissen Abstand geht Lambert von einem neuen Trend aus - der Indikator liefert ein Signal.
Die Berechnung des Indikators ist sehr komplex, zumal sie in mehreren Schritten erfolgt. Im ersten Schritt wird ein sogenannter typischer Kurs gebildet. Hierzu werden der höchste, tiefste und letzte Kurs addiert und durch 3 geteilt. Auf Basis dieser typischen Kurse wird dann ein GD errechnet. Im dritten Schritt wird die Standardabweichung Typischer Kurs/GD berechnet. Der letzte Schritt baut den eigentlichen CCI auf. Der Indikator schwankt um die Nulllinie, ist nach oben und unten aber nicht begrenzt.
Die Nulllinie selbst hat bei diesem Indikator keine Bedeutung. Es werden im allgemeinen zwei weitere Linien bei 100 und -100 eingetragen. Bewegt sich der Indikator zwischen den beiden Linien, spricht Lambert von einem trendlosen Markt, da der Abstand zwischen Kurs und GD gemäß CCI-Definition zu klein ist, um einen Trend ausmachen zu können.
Ein Kaufsignal wird geliefert, wenn der Indikator von unten nach oben durch die 100 Linie bricht. Diese Position muss verkauft (glattgestellt) werden, wenn der Indikator wieder unter die 100 Linie fällt.
Ein Verkaufsignal im Sinne eines Leerverkaufs liefert der Indikator, wenn er die 100 Linie von oben nach unten durchbricht. Diese Position muss durch einen Kauf wieder aufgelöst werden, wenn die 100 Linie wieder von unten nach oben durchstoßen wird.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Elder Ray   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der Elder Ray ist eine Kombination aus einem Trendfolger und einem Oszillator. Der Begriff Elder Ray stellt jedoch nur den Oberbegriff für die beiden eigentlichen Indikatoren dar.
Bei beiden Indikatoren wird zunächst ein Exponentieller GD errechnet,
im Falle der Bear Power wird der GD vom Tagestief abgezogen,
im Fall der Bull Power wird der GD vom Tageshoch abgezogen.

Ein Wert oberhalb der Nulllinie in der Bull Power zeigt an, dass das Tageshoch über dem GD liegt, ein negativer Wert zeigt an, dass das Tageshoch (und somit alle Kurse des Tages) unter dem GD liegt. In der Bear Power bedeutet ein negativer Wert, dass das Tagestief unter dem GD liegt, während ein positiver Wert anzeigt, dass das Tagestief (und damit alle Kurse des Tages) über dem GD liegt.
Die Darstellung erfolgt in der Regel als Histogramm.

Interpretation:
Die Interpretation erfolgt in erster Linie durch die Suche nach Divergenzen zwischen dem eigentlichen Kursverlauf und den beiden Indikatoren. Ein negatives Signal ist dann gegeben, wenn der Basiswert noch neue Höchststände ausbildet, während der Indikator keine neuen Hochs mehr bildet. Ein positives Signal ist dann gegeben, wenn der eigentliche Kursverlauf noch neue Tiefs bildet, der Indikator aber nicht mehr.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Envelopes (ENV)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Envelopes basieren genau wie Bollinger Bänder auf einem Gleitenden Durchschnitt, die Berechnung ist jedoch etwas einfacher gehalten.
Die Aussage bei Envelopes ist ähnlich wie bei den Bollinger Bändern (siehe dort). Es wird ein GD berechnet, auf Basis dessen zwei (obere und untere) Bänder berechnet werden. Der Abstand der Bänder vom GD ist in der Regel identisch. So wird ein Großteil der Kurse in einem Umschlag (Envelope) eingefangen.

Interpretation:
Envelopes bieten mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Die Standardinterpretation entspricht der bei den Bollinger Bändern beschriebenen. Da die Envelopes auf GDs beruhen, bieten sich alle dort gebotenen Möglichkeiten zur Definition des Basis-GDs an. Auch ist es möglich, neben der üblichen prozentualen Abweichung nach oben und unten absolute Werte einzusetzen.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Force Index   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der Force-Index eine Kombination aus dem Momentum und dem Umsatz. Entwickelt wurde der Indikator von Dr. Alexander Elder, der mit dem Indikator die Kraft der Bullen und Bären messen wollte.
Für den Force-Index wird jeweils nur ein Ein-Tages-Momentum berechnet und dieser Wert mit dem jeweiligen Umsatz multipliziert. Das Ergebnis schwankt daher sehr stark nach obenund unten offen über die Nulllinie, da an Tagen mit Kursgewinnen die Werte positiv, an Tagen mit Kursrückgängen negativ sind. Die Höhe des einzelnen Wertes ist abhängig vom Umsatz und von der eigentlichen Kursbewegung.
Um die starken Schwankungen besser in den Griff zu bekommen, wird der Indikator meistens nur geglättet dargestellt.

Interpretation:
Die Interpretation erfolgt im allgemeinen auf zwei Weisen, zum einen über den Durchbruch der Nulllinie, zum anderen über die Berechnung eines GDs auf den Force-Index.
Durchbricht der Indikator die Nulllinie von unten nach oben handelt es sich um ein Kaufsignal. Durchbricht der Indikator die Nulllinie von oben nach unten, handelt es sich um ein Verkaufsignal. Bei dieser Interpretation wird er Indikator hauptsächlich ungeglättet und als Histogramm dargestellt.
Die andere Möglichkeit ist die, auf den Force-Index einen GD zu berechnen und den Schnitt der beiden Linien als Signalgeber zu nutzen. Ein Kaufsignal ist gegeben, wenn der Force-Index seinen GD von unten nach obenschneidet, ein Verkaufsignal dann, wenn der Force-Index seinen GD von oben nach unten schneidet.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

MACD Momentum Histogram (MACDH)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Beim MACD Momentum Oscillator handelt es sich um eine Weiterentwicklung des MACD mit dem Ziel, einen schneller reagierenden Indikator zu erhalten, der dem eigentlichen MACD vorausläuft. Hierzu wird auf ein MACD mit kürzerer Standardeinstellung ein geglättetes Momentum konstruiert.

Interpretation:
Wird der MACDO als eigenständige Studie benutzt, achtet man auf das Kreuzen der Mittelpunktslinie, was als Kauf- bzw. Verkaufssignal gilt, oder legt Moving Averages an. In Verbindung mit dem MACD, wird der MACDO als Frühwarnsystem benutzt, oder man betrachtet Divergenzen zwischen beiden Indikatoren, die über lange Zeit beobachtet, einen wesentlichen Wechsel langfristiger Trends anzeigen.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Money Flow Index (MFI)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der Money Flow Index bezieht neben den Kursen auch noch die Umsätze in die Berechnung ein. Er stellt eine Art Umsatz-Momentum dar.
Die Berechnung erfolgt auf Basis des sogenannten "Typischen Preises". Ist der aktuelle Preis höher als der gestrige, spricht man von einem positiven Geldfluss (Money Flow). Liegt der aktuelle Preis niedriger, spricht man von einem negativen Money Flow.
Auf Basis dieser beiden Zahlen wird das Money-Ratio gebildet. Am Schluss wird dieses Ratio normiert, um eine besser zu interpretierende Darstellung zu erhalten. Durch die Normierung schwankt der MFI immer um die 50er Linie mit dem Maximum 100 und dem Minimum 0.

Der MFI basiert auf der Idee, dass in einen Titel investiert wird, wenn der Wert in der Nähe des Tageshochs schließt. Wenn der Schlusskurs in der Nähe des Tagestiefs liegt, wird dem Titel Geld entzogen.
Der Indikator wird zusätzlich mit einem exponentiellen geglätteten gleitenden Durchschnitt (EGGD) überlagert.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Time Series Forecast (TSF)   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Von der Idee ähnelt der Time Series Forecast (TSF) einem GD, da auch er versucht, den Trend eines Papiers anzunähern. Der mathematische Hintergrund dieses Indikators ist anspruchsvoll.
Die Trendmessung erfolgt nicht in Form einer Glättung (siehe GD), sondern dadurch, dass über den Kursverlauf sogenannte Regressionsgeraden berechnet werden, die die Steigung an genau einem Punkt des Kursverlaufs messen. Die einzelnen Punkte werden zu einem fortlaufenden Verlauf zusammengefügt, der den Trend des Basiswerts beschreibt.
Es werden Schnittpunkte des TSF mit dem Basiswert gesucht. Ein Kaufsignal ist gegeben, wenn der Basiswert den TSF von unten nach obenschneidet, ein Verkaufsignal dann, wenn der Basiswert den TSF von oben nach unten schneidet.
Zu beachten ist, dass der TSF aufgrund seiner Berechnung sehr schnell, manchmal zu schnellreagiert. Er sollte daher immer in Verbindung mit anderen Indikatoren verwendet werden, etwa mit einem GD.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück    Nach oben zum SeitenanfangNach oben 

Volume +   ScreenshotScreenshot

Beschreibung:
Der Volume+ Indicator entspricht der Umsatzanzeige in Form eines Balkendiagramms. Wurde der Umsatz bei fallenden Kurse erzielt, so wird der Balken in rot dargestellt. Fand der Umsatz bei steigenden Kursen statt, so wird er schwarz dargestellt (Farbeinstellungen sind natürlich konfigurierbar). Aus den eigentlichen Umsatzzahlen wird weiter eine gleitender Durchschnitt berechnet, der mit dem Umsatz überlagert wird.
Aufgrund der farblichen Unterscheidung und der Schnittpunkte mit dem gleitenden Durchschnitt kann beurteilt werden, ob die Umsätze über- oder unterdurchschnittlich sind und ob diese Abweichung mit steigenden oder fallenden Kurse zusammenfällt. Entsprechend dieser Erkenntnis lässt sich der Zusammenhang zwischen Umsatz und Kursentwicklung herstellen und dient der Trenderkennung.

Zurück auf die vorhergehende SeiteZurück     Nach oben zum SeitenanfangNach oben     weiter zur nächsten SeiteGrafische Indikatoren


Copyright © 1996-2010 by World Money, Aachen. Bei Fragen zur Internetseite wenden Sie sich bitte an unseren Webmaster.